13.05.2013

27 – Emma auf der Suche nach dem heiligen Geist / Emma in search of the Holy Spirit



27 – Emma auf der Suche nach dem heiligen Geist


 
Neben all der Arbeit im Haus und mit meiner Tochter, die ich natürlich möglichst perfekt ausführen wollte, blieb mir nicht viel Zeit mich mit meinen vielen Interessen zu beschäftigen. Zudem betrachtete ich mich und meine individuellen Wünsche weniger wichtig als die gemeinsamen…Und da ich mich nie nur auf ein Ding konzentrieren konnte, lernte ich unweigerlich mit der Zeit zu jonglieren um alles erledigen und vielleicht dann am Schluss doch noch irgendwie Zeit für mich in mein Programm schmuggeln zu können...

Mein Geist drang schon seit ich denken kann nach Weiterentwicklung, so liebte ich es zum Beispiel Sprachen zu lernen: Breites Grundwissen hatte ich bereits in meiner Ausbildung wie Schulen erworben, so konnte ich mich nun autodidaktisch vertiefen und verfeinerte später meine Kenntnisse in verschiedenen Sprachaufenthalten…Heute spreche ich 7 Sprachen, 6 davon ziemlich gut, was mir die Kommunikation mit anderen Menschen fast auf der ganzen Welt ermöglicht! ; )

Ich strebte immer nach geistiger Weiterbildung und innovativen Möglichkeiten, die durch neue Gedankengänge angereichert werden. Deshalb konnte ich nie viel mit nur einfach unterhaltenden Romanen anfangen - zudem musste ich gar nicht unterhalten werden, sondern wollte etwas lernen! Da ich nur wenig Zeit hatte mich auf ein Wissensgebiet zu konzentrieren, nutzte ich wenigstens die wenige, die ich hatte und begann viele Bücher als anregender Start und Input in den Tag zu lesen… So las ich mich mit den Jahren durch viele Philosophen, Psychologe und Naturwissenschaftler. Die täglich kurze aber intensive Beschäftigung mit einem Buch erwies sich eher als ein Vorteil, denn so setzte ich mich immer wieder über eine längere Zeit mit einem Thema auseinander und hatten auch Zeit es mit weiteren Nachforschungen richtig zu vertiefen. Das Wichtigste aber ist, dass das Lesen eines solchen Kapitels jeden Morgen nach dem Erwachen (oder am Abend vor dem Schlafen) anregende Gedanken beschert!

So machte ich mich auf die Suche nach dem heiligen Geist, der für mich nichts anderes ist als Intelligenz Zusammenhänge zu verstehen und über Dinge hinaus zu sehen... Ich wollte nicht einfach einverleiben was schwarz auf weiss geschrieben stand, sondern mochte vor allem kritische Werke, die mein objektives Kritikvermögen schärften. Charles Darwin war in diesem Bereich ein echtes Schlüsselerlebnis für mich, da er sich nie als allwissendes Genie sondern immer als neugieriger Betrachter sah! Heute sind Darwins Gedankengänge mit Hilfe der Bilder im Internet einfach nachzuvollziehen… Ich denke, dass ich aus all meinen Büchern etwas gelernt habe, und wenn es auch nur die Einsicht ist, dass ein Geist im Mittelalter unwillkürlich begrenztere Sichtweisen hatte und es viel schwieriger war über den Tellerrand zu sehen? Trotzdem, die Entwicklung der Denker zeigt eine unheimlich spannende Geschichte der Menschheit auf.

Womit ich mich besonders intensiv beschäftigte waren Religionen. Ich fand es spannend, dass eine Religion unser Leben prägen konnte – früher noch mehr als heute! Und da ich mich nicht auf die Interpretationen anderer verlassen wollte, begann ich selber die Bibel zu lesen und begab mich so auf die Spuren Christi…

Das Alte Testament sprach mich weniger an, aber es zeigte mir wie machtbesessen Patriarchat eigentlich war oder immer noch ist… Die Evangelien des Neuen Testamentes über Jesus sind jedoch so bereichernd, dass ich sie immer wieder las um sie wirklich zu verstehen. Viele Weisheiten, die Jesus aussprach, sind immer noch gültig und werden es für immer sein – für mich war Jesus ein grosser Philosoph! Er war zu grossem Leiden bereit und gelangte dadurch zu tiefen Erkenntnissen, die jetzt noch für alle Menschen hilfsreich und nützlich sind. Jesus verkörperte die grenzenlose Freiheit, die er mit seinem Weisheiten kund tat und lebte - aber nie nötigte er jemanden dazu!

Nicht nur das Christentum beschäftigte mich, sondern auch viele andere Religionen mehr, so dass ich Parallelen zu entdecken begann. So zum Beispiel einige Gebote wie die goldene Regel ‘Was du nicht willst, dass man dir tut, das füge auch keinem anderen zu‘ sind in vielen Religionsschriften anzutreffen. Aber, was wirklich erstaunlich ist, ist was aus all diesen Religionen entwickelt wurde: Egal ob Monotheismus oder ob viele Götter verehrt werden, die Religionen wurden zu Institutionen und der wahre, ursprüngliche Glaube wich zu oft Traditionen und kopflosem Nacheifern… Die eigene Verantwortlichkeit wird damit unterbunden, denn es ist einfacher alles auf einen Gott abschieben und sich verzeihen zu lassen! Ich frage mich ernsthaft, wer das alles bloss ausgetüftelt hat!? Und weshalb wohl?

Ich denke Religionen sind aus Philosophien entstanden… Schon in der Frühzeit suchte der Mensch nach Antworten und da der Mensch sich selber schon immer als intelligentestes Wesen betrachtete, ist es doch nachvollziehbar, dass er aus seinen Erfahrungen schloss und das menschliche Bild auf den Erschaffer oder Gott projizierte? Aus der anfänglichen Dankbarkeit und Verehrung der Natur wurde dann leider vielerorts ein Geschäft mit der Macht und der Angst… und dabei ist es bis heute geblieben… Die Kraft der Sonne sowie die Wirkung von Bewegung und Weite wurde auf ein Schwarz-Weiss-Denken reduziert womit Menschen kontrollier- und manipulierbar wurden… Dabei können wir doch alle voneinander lernen, auch ausserhalb der von uns Menschen festgelegten Grenzen…





Daniela Schwendner, danke fürs Korrekturlesen!
 
 
 
 
 
 
 
 




27 – Emma in search of the Holy Spirit



Besides all the work in the house and with my daughter, which of course I wanted to run as perfectly as possible, I did not have much time to devote myself to the many other interests I had. In addition, I regarded myself and my individual desires less important than the common ones... And because I could never concentrate on only one thing, I inevitably learned to juggle time in order to be able to finish off everything and then maybe at the end somehow smuggle some time for myself into my programme...

Ever since I can remember, my spirit sought development, therefore I loved to learn languages for example: I had already acquired a broad knowledge in my education at schools, so now I could deepen them by using them and later on I refined my knowledge in various language stays... Today I speak 7 languages, 6 of them pretty well, which allows me to communicate with other people almost all over the world! ; )

I always strived to gain spiritual education and innovative ways that are enriched by new trains of thought. That's why I could never do anything with just simply entertaining novels - more importantly I did not need to be entertained; all I wanted was to learn something! Since I only had little time to focus on one field of knowledge a time, I took at least the few I had and started to read many books as an inspiring start and input into the day... So I read through many philosophers, psychologist and scientist over the years. The daily brief but intense occupation with a book turned out to be rather an advantage, because like this I dealt with a theme again and again over a long period of time and at the same time could deepen it profoundly with further research. But the most important thing is that the reading of such a chapter every morning after waking up (or in the evening before sleeping) brings inspiring thoughts!

So I went in search of the Holy Spirit, which in my eyes is nothing but intelligence understanding correlations and seeing beyond things... I did not just incorporate what was written in black and white, but especially liked critical works, which sharpened my objective capability of critics. In this respect Charles Darwin was a crucial experience for me because he never saw himself as omniscient genius but always as a curious observer! Today Darwin's thoughts are easily comprehensible when using the pictures on the internet... I think I've learned from all of my books, and if it's just the realization that a mind in the Middle Ages involuntarily had more limited view and it was much more difficult to think out of the box? Nevertheless, the trend of our thinkers reveals an amazingly exciting history of mankind.

What I studied intensively were religions. I found it interesting that a religion could stamp our lives more in the earlier days than today! And since I did not want to rely on the interpretations of others, I began to read the Bible myself and so proceeded to the scent of Christ...

The Old Testament didn’t appeal to me, but it showed me how power-crazed patriarchy actually was or still is... However, the Gospels of the New Testament about Jesus are so rewarding that I read them again and again to really understand. Many of Jesus’ wisdoms are still valid and will be forever - for me Jesus was a great philosopher! He was willing to suffer a great deal, thus attained deep insights, which still are helpful and useful for everybody. Jesus embodied boundless freedom which he lived and manifested with his wisdoms - but never ever did he force anyone!

Not only Christianity interested me, but also many other religions even more, so that I began to discover parallels. So for example some commandments like the golden rule ‘So in everything, do to others what you would have them do to you' (for example Matthew 7:12) is found in many religious scriptures. But what is really amazing is what all these religions became: Whether monotheism or many gods are worshiped, the religions became institutions and the honest, original faith too often made way for tradition and headless emulation... Our own accountability thus is suppressed, because it is easier to take it all to a God and be forgiven! I wonder seriously, who figured it all out? And why?

I consider religions as the result of philosophies... Even in the early days humans were looking for answers and since mankind has always regarded himself as the most intelligent beings, it's understandable that he concluded from his experience and projected a human image on the Creator or God? From the initial gratitude and reverence for nature unfortunately in many places a business with power and fear arose... and so it has remained until today... The power of the sun and the effect of movement and space were reduced to a black and white thinking how people could be kept controlled and manipulated... And yet we all can learn from each other, even beyond the boundaries established by us humans...
 
 
 
 
 
Sharon Christie, thanks for helping not getting lost in translation!




06.05.2013

26 - Emma arbeitet an sich / Emma refines herself


 

26 - Emma arbeitet an sich

 

Wenn ich an mir arbeite, dann erschaffe ich mich ständig selber... nicht nur meinen Körper mit Nahrungsaufnahme und Bewegung, sondern ich bin auch mein eigener Architekt was die Bildung meines Geistes betrifft. Wie weit ich meine Seele beeinflussen kann, darüber bin ich mir nicht ganz im Klaren... ich weiss jedoch, dass mich Schönes und Gutes beglückt mich aber Hässliches und Schlechtes betrübt - aber kann ich meine Empfindungen auch steuern? Vielleicht indem ich mir Gutes tue?

Und genau, ich verbringe meine Zeit lieber damit etwas Gutes und Schönes zu er-schaffen als sie mit Nichtstun zu verschwenden. Seit ich weiss, wozu ich mit etwas Geduld und Disziplin fähig bin, nehme ich Dinge auch gerne in Angriff! So begann ich auch hier im Kleinen: Mit mir und meiner näheren Umgebung (Wohnung) - und alles soll schön, praktisch und sauber sein!

Ich denke, an Schönem freut sich nicht nur das Auge, sondern auch die Seele... Schönes anzusehen ist angenehm und schöne Menschen erhalten durch Aufmerksamkeit viele Streicheleinheiten. Es ist wie in der Pflanzenwelt: Die am buntesten leuchtenden und duftenden Blüten erregen die grösste Aufmerksamkeit…

So habe ich als Kind schon von meiner Mutter gelernt mich zu pflegen und zurecht zu machen, das heisst das Beste aus mir zu holen. Und da immer wieder Positives einkehrte, bin ich auch dabei geblieben, was meine Eigenwertschätzung enorm steigerte! Dem Schönheitswahn dagegen kehre ich vehement meinen Rücken zu, nein, nicht einmal den! ; ) Die Schönheitsideale, die uns die Medien aufzwingen, sind doch nichts als Abbilder – wir sind aber alle einzigartige Individuen, die doch genau in dieser Andersartigkeit erstrahlen! Nur wenn wir uns selber sind, können wir von innen aus strahlen und unsere Schönheit sichtbar machen… wenn wir einem Ideal nacheifern sind wir nichts als Kopien…

Neben der Körperpflege betrachte ich Kleider als eine grossartige Ausdrucksform – ich liebe es meine Kleider neu zu kombinieren, abzuändern oder sogar selber zu entwerfen und nähen! Aus meiner Garderobe werfe ich daher selten etwas weg, da ich die meisten Kleider wiederverwenden kann. Nur dafür braucht man Platz, und den habe ich mir mit einem Ankleidezimmer mit offenem Schrank und Nähmaschine geschaffen! Ich habe so die Übersicht und natürlich alles nach Kleidungsart und Farbe eingeordnet… Ich kann es nicht verstehen, weshalb sich viele Leute in der Konformität verstecken und das tragen, was die meisten tragen… Seinen eigenen Stil zu finden, der zum Ich passt, ist doch ein wundervolles Selbstzeugnis!

Ich bin ohne Zweifel ein Ästhet und Geniesser, so bevorzuge ich schöne Dinge, die jedoch einen Nutzen haben und praktisch sein sollen. So wähle ich zum Beispiel eher ein kompaktes Auto, mit dem ich Sommer und Winter unterwegs sein kann, das grossen Stauraum hat und das mich trotzdem optisch anzieht als ein zwar wunderschöner aber nur im Sommer fahrbarer Flitzer! Ich finde auch, dass ich nicht alles besitzen muss, was schön ist… ich kann doch auch einfach Freude daran haben, auch wenn es mir nicht gehört? - Aber oft assoziieren Menschen ihre schönen Besitztümer mit sich selber selber und wären ohne nicht derselbe Mensch…

Praktisch heisst für mich, dass ein Gegenstand nicht einfach nur schön sondern auch nützlich sein und Sinn machen soll. So konnte ich mich zum Beispiel nie mit den langen Krallen anfreunden, die einen grossen Teil der Damenwelt verzieren… ich arbeite gerne mit meinen Händen, deshalb trage ich meine Fingernägel eher kurz. Ich denke auch, dass ich eher ein praktischer Mensch bin, der alles gerne im Griff hat, Ordnungen und Systeme schnell durchschaut, Merkmale und Unterschiede rasch erkennt und so stets versucht zu optimieren. Deshalb habe ich auch beim Ordnung- und Saubermachen mein System und beginne immer im selben Zimmer, nehme durch Beobachtungen Optimierungsmöglichkeiten wahr und plane sie indem ich Prioritäten festlege: Ordnung ist eben das halbe Leben!

Ich liebe es mit Farben, Mustern und Symmetrien Harmonien herzustellen… aber auch Details zu analysieren um dabei auf neue und bessere Kombinationen zu stossen, zum Beispiel: Wie räume ich die Abwaschmaschine so effizient wie möglich ein, damit möglichst viel Platz hat, alles trotzdem sauber wird und mir am Schluss noch Zeit und Handgriffe beim Ausräumen erspart werden?

Aber was nutzt einem etwas, das zwar schön und praktisch aber nicht sauber ist? Verstaubt und ungepflegt sieht doch die schönste Kostbarkeit nur halb so schön aus! Sauber sieht nicht nur unsere ganze Welt schöner aus, Hygiene ist lebenswichtig! Das weiss man spätestens seit man entdeckt hat, dass Säuglinge die neben Sterbenden liegen, von diesen ‘Todesbakterien‘ getötet werden können... Ich glaube sogar, dass die Bakterien, Viren, Pilze und wie die Kleinstlebewesen alle heissen, die Welt früher oder später erobern werden… Der Zenit wurde mit den Dinosauriern überschritten und wir sind heute zu viele um als solch riesige Lebewesen auf unserer Erde Platz zu finden.

Weshalb also nicht gleich etwas so gut und schön erledigen, wie es geht, anstatt es einfach nur tun damit es getan ist? Und anstatt zu warten bis sich etwas bewegt, beginne ich am besten immer gleich jetzt wieder damit, bevor ich zu träge werde und mich daran gewöhne lieber nichts zu tun... Ich finde wir sollten alle die Zeit nutzen, denn sie kommt nicht wieder und nur was getan ist, ist getan! Warten ist nur verlorene Zeit...





Daniela Schwendner, danke fürs Korrekturlesen!




  
 




 
26 - Emma refines herself

 
Working on myself means building myself constantly... not only my body with nourishment and exercise, but I'm also my own architect regarding the education of my mind. To what extend I am able to influence my soul I'm not quite sure... all I know however, is that beautiful and good things make me happy but ugly and bad things make me sad but, can I control my sensations as well? Maybe by giving myself a treat?

And exactly, I rather prefer to spend my time creating something good and beautiful than to waste my time doing nothing. Since I know what I am able to with a little patience and discipline, I really do like to take things into attack! Also in this respect I started on a small scale: With myself and my surroundings (flat) - and everything should be beautiful, functional, and clean!
 
I personally think beauty doesn’t only delight the eye, but also the soul... Beautiful view is pleasant and beautiful people get attention by many strokes. It's like in the world of flora: The brightest, most colourful and fragrant flowers attract the most attention...

Already as a child I've learned from my mother to care for myself and dress up, which means to make the best out of myself. And as a result of constant positive feedback received, I haven’t stopped doing so, which boosted my self-esteem tremendously! On the other hand I vehemently turn my back on obsession with beauty, no, not even my back! ; ) The beauty ideals imposed upon us by media are nothing but images - but we all are unique individuals, who shine precisely in its otherness! Only if we are ourselves, we will radiate from the inside out and make our beauty visible... if we imitate an ideal, we will be nothing but a copy...
 
In addition to body care, I see clothes as a great form of expression - I love to recombine my clothes, to alter or even to design and sew them myself! I rarely throw anything away from my wardrobe as most of my clothes will be reused. But in this case you will need lots of space, and this I realized with a dressing room with open closet and sewing machine! Like this I keep track and of course everything is arranged according to garment and colour... I cannot understand why so many people hide in conformity and wear what most people wear... To find your own style which fits your ego, is indeed a wonderful personal testimonial!
 
Without a shadow of a doubt I have to admit that I am an aesthete and a wallower, that’s why I prefer beautiful things, but they still should to be useful and practical. So for example, I prefer a compact car, which can be used in summer and winter, with a large storage space and still visually appealing to me to an indeed gorgeous but only in summer wheeled speedster! I also find, that I don’t need to possess everything I like... can’t I just enjoy it without possessing it? But most people associate their beautiful possessions with themselves and would be another person without...
 
Practical means to me that something should not just be beautiful but also useful and make sense. So for example, I could never acquire a taste to the long claws which decorate a large mass of womankind... I like to work with my hands, so I wear my nails rather short. I also think that I am more of a practical person who wants to have everything under control, figures out orders and systems quickly, detects rapidly features and differences and always tries to improve things. That’s why I even have my system when cleaning and putting things in order, therefore I always start with the same room and while observing I bring to mind possibilities how to improve and plan by specifying priorities: Precisely, cleanliness is next to goodliness!
 
I love to produce harmonies with colours, patterns and symmetries... but also to analyze details to thereby encounter new and better combinations, for example: How do I load the dishwasher as efficiently as possible in order to fit in as much as possible, which all the same gets clean and in the end will save me time and movements when unloading it?
 
But what is the use of something which is nice and practical but not clean? When dusty, even the most beautiful treasure looks half as nice! Not only our world looks much more beautiful when it is clean, but hygiene is vital! Ever since it was discovered that infants, who are lying next to dying people, can be killed by thosedeath’ bacteria... I even believe that bacteria, viruses, fungi and what all those micro-organisms are called, will take over the world sooner or later... The zenith was exceeded with the dinosaurs; we are too many now as to find space on earth in bodies of such huge creatures.
 
So why not doing something as well and nicely as possible, rather than just doing it so it's done? And instead of waiting until something moves, I better get started right now again and again, before I get too lazy and used to rather doing nothing... I think we all should profit from time, because it will never come back and only what is done is done! Waiting is just a waste of time...
 
 
 
 
 
Sharon Christie, thanks for helping me not getting lost in translation!


07.04.2013

25 - Emma will kein Roboter werden / Emma doesn’t want to become a robot


25 - Emma will kein Roboter werden

 

Wir tun so manches in unserem Leben ohne darüber nachzudenken… einfach weil wir es so gewohnt sind und noch nie darüber reflektiert haben? Schnell machen sich Automatismen breit wie Autobahnen, auf denen wir schnell und effizient vorankommen…Wir handeln mechanisch und nehmen uns oft keine Zeit genauer hinzusehen… bis wir die Feinheiten gar nicht mehr sehen! – Wir können dies nur ändern, wenn wir uns über uns selber bewusst werden und uns selber immer wieder in Frage stellen…

Wenn ich die Dinge so sehe, wie sie sind, nicht wie ich sie gerne sehen würde, dann bin ich unvoreingenommen und offen für die Wahrheit. Diese kognitive Leistungsfähigkeit Zusammenhänge zu erkennen und die Wahrheit zu wählen bedeutet für mich Intelligenz, welche ich auch als unser Werkzeug zur Autarkie sehe… Erst durch Hinterfragen von bestehenden Begebenheiten, Phänomenen, Ritualen und Gewohnheiten lernte ich sie zu verstehen und indem ich meine Erkenntnisse umsetzte und für mich nutzte, eröffnete sich mir einen Sinn!

Das Atmen, zum Beispiel, ist eine Notwendigkeit, dem sich kein Lebewesen entziehen kann… Entweder tauschen wir verbrauchten Sauerstoff gegen mehr oder weniger frischen Sauerstoff aus oder erzeugen energiereiche Stoffe aus energieärmeren Stoffen mit Hilfe von Lichtenergie (Fotosynthese). Aber die Bedeutung des Atmens ist uns oft zu wenig bewusst, erst wenn wir uns damit auseinandersetzen erkennen wir, dass es verschiedene Arten von Atmen gibt… – Wann atmen wir wie und weshalb? Was atmen wir ein, wie sauber ist unsere Luft und wie nützlich ist es einen Mundschutz tu tragen? – Ich denke Atmen bedeutet nicht nur den Austausch von energiereichen und energieärmeren Stoffen, sondern vor allem an der frischen Luft und in der Natur ist es zusätzlich ein Aufnehmen und Erleben von Neuem mit allen Sinnen, das Ausscheiden von Altem und Abfall und somit eine (Wieder-)Belebung?

So sehe ich auch den Schlaf als revitalisierende Tätigkeit… Wenn ich auch körperlich nicht aktiv bin, dann bin ich es gewiss doch geistig und meine körperliche Tätigkeit beschränkt sich auf die Atmung. Ich ruhe mich aus und entspanne mich. Und dies ist nur möglich, wenn ich mit mir selber im Reinen oder so übermüdet bin, dass ich nicht mehr fähig bin mich gegen den Schlaf zu wehren!

Ich schlafe gerne und eher viel. Ich habe das Gefühl, dass Schlaf die beste Medizin ist! Oft sieht nach einer erholten Nacht alles anders aus… Mit Schlafen schalte ich von der Realität ab, mit meinen Träumen verarbeite ich viel Unbewusstes und schlafe mich somit gesund. – Oft scheinen meine Träume so real, dass ich mich manchmal frage, ob Träume wohl andere reelle Leben sind?

Wann ist es Zeit zu schlafen? - Wir Menschen sind im ‘Normalfall‘ tagaktiv und schlafen nachts. Es gibt aber auch viele Menschen, die nachts arbeiten und deshalb tagsüber schlafen, oder einfach eine andere innere Uhr haben und deshalb Morgenmuffel dafür aber Nachteulen sind… Mein Vater nannte mich schon als Kind eine Eule, weil mein Rhythmus eher abends und nachts aktiv ist… Eigentümlicherweise verschwindet diese Eigenart, wenn ich mit einer Zeitverschiebung von ca. 6 Stunden auf dem amerikanischen Kontinent verweile und dort eher früh morgens erwache!

Entgegen vieler Theorien und Auffassungen, schlafe ich am bestem mit vollem Magen! Und das machen doch die Tiere auch!? – Ich finde es logisch, dass nach dem Essen die Verdauung all unsere Energie benötigt und wir deshalb körperlich und vielleicht auch geistig in unserer Aktivität beschränkt sind… und so fühlt es sich für mich auch eher mühsam an mit vollem Magen zu arbeiten…

Mit Schrecken habe ich eines Tages festgestellt, dass ich mich morgens nach dem Aufwachen nicht mehr strecke… keine Ahnung weshalb! Dies wurde mir bewusst als ich es bei diversen Tieren beobachten konnte und ich erinnerte mich daran, wie gut es tut, so dass ich bewusst begann mich wieder zu strecken - loslassen, entspannen und im Hier & Jetzt ankommen! Wenn wir beginnen uns bewusst zu machen, was wir überhaupt tun und weshalb, was wichtig ist für uns und was nicht, dann beginnen wir unweigerlich bewusst zu leben und haben somit unser Leben im Griff und werden nicht zu einem ferngesteuerten Roboter!





Daniela Schwendner, danke fürs Korrekturlesen!
 
 
 
 
 
 
 
 
 

25 - Emma doesn’t want to become a robot

 
 

In our lives we do so many things without even thinking... simply because we are used to doing so and have never reflected on it? Quickly automatisms have spread like motorways on which we proceed fast and efficiently... We act mechanically and often do not take time to look closer... until subtleties can no longer be perceived! We can only change it if we become aware of ourselves and question ourselves again and again...

When I see things the way they are, not the way I would like them to be, it means that I'm unbiased and open to the truth. This cognitive capability to recognize relationships and to choose the truth spells intelligence to me, which I also consider as our tool to autarky... Only by questioning existing occurrences, phenomena, rituals and habits do I began to understand them and by implementing and using my insights for myself it all made sense to me!

Breathing, for example, is a necessity nobody can avoid... Either we replace consumed oxygen by more or less fresh oxygen or generate energized substances from lower-energy substances with help of light energy (photosynthesis). But often we are not sufficiently aware of the importance of breathing, only when dealing with it we recognize different types of breathing... - When do we breathe how and why? What do we inhale, how clean is our air and how useful is it to wear a breathing protection? - I think breathing doesn’t only imply an exchange of energized and low-energy substances, but primarily in the fresh air and nature it also means recording and experiencing new things with all our senses, disposing of old things and waste and consequently revitalization?

For me sleeping is another revitalizing activity... Even if I'm not physically active, I'm for sure mentally active and my physical activity is limited to my breathing. I rest and relax. And this is only possible if I am at peace with the world and myself or if I’m overtired in such a way that all I am able to do is to surrender myself to sleep!

I love to sleep and rather a lot. I have the feeling that sleep is the best medicine! Often after a good night’s sleep everything looks differently... While sleeping I unwind from reality, in my dreams I deal with lots of unconsciousness and thus sleep myself healthy. - Often my dreams seem so real that I sometimes wonder whether dreams are different real lives?

When is the right time to sleep? - We humans are 'normally' active during the day and sleep at night. But there are also many people who work at night and therefore sleep during the day or simply have a different body clock and therefore are preferably night owls instead of early birds... My father called me an owl as a child because my rhythm is rather active in the evenings and at night... Curiously enough, this peculiarity disappears when I am on the American continent with a time lag of about 6 hours where I wake up quite early in morning!

Despite many theories and concepts, I sleep best on a full stomach! And that’s exactly what animals do too!? - I find it logical that digestion needs all our energy after having eaten and that we are therefore limited in our activities physically and perhaps even mentally... and so it feels rather troublesome to me to work with a full stomach...

One day I noticed with horror that I was no longer stretching myself in the morning after waking up... I had no idea why! I realized when I was noticing that various animals did stretch themselves and I remembered how good it feels, so I began consciously to stretch myself again - let go, release and arrive in the here & now! When we start to bring to mind of what we do and why, what is important for us and what is not, we inevitably begin to live consciously and thus have our lives under control and won’t become a remote-controlled robot!
 
 
 
 
 
Sharon Christie, thanks for helping me not getting lost in translation!





01.04.2013

24 - Emma in Bewegung / Emma on the move

 

24 - Emma in Bewegung

 
 
Geistige Bewegung, Flexibilität und Weiterkommen war schon immer mein Ding, aber körperliche Betätigung widerstrebte mir als Kind und als Jugendliche hasste ich Sport. So nahm ich eher widerwillig an den sonntäglichen Spaziergängen mit meiner Familie teil und das tägliche Ausführen unseres Hundes später betrachtete ich auch mehr als ein Müssen als ein Vergnügen! In der Schule war Sport nie mein Lieblingsfach und ich war viel zu wenig ehrgeizig um mich zu Höchstleistungen motivieren zu können – vor allem wusste ich nicht, was das alles eigentlich sollte!?

Seit Lena in mein Leben getreten war, verspürte ich grosses Bedürfnis jeden Tag aus dem Haus spazieren zu gehen. Ich setzte sie in den Kinderwagen oder auf den Schlitten und los ging es auf Entdeckungsreise rund um unseren Wohnort! Vielleicht waren mir die vier Wände, in denen ich wohnte, zu eng geworden? Auf jeden Fall taten diese Spaziergänge an der frischen Luft immer gut, so dass ich sie bei jedem Wetter antrat.

Immer mehr verspürte ich den Drang raus zu gehen, mich zu bewegen, an meine körperlichen Grenzen zu gehen und auch die Grenzen ‘meines Reviers‘ zu erweitern… Als Lena später regelmässig die Spielgruppe zu besuchen begann, ergab sich Zeit für mich und ich startete meine regelmässigen Joggingtouren am See. Nachdem ich mir etwas Ausdauer und Kondition angeeignet hatte, vergrösserte ich meine ursprüngliche 30-Minuten Runde und gehe nun seit mehr als 20 Jahren 3 Mal 45 Minuten pro Woche joggen. Ich wollte mich und meine Möglichkeiten bewusst nicht überfordern und beschloss deswegen nicht jeden Tag joggen gehen… denn so wäre ich sicherlich schon bald an meine Grenzen gestossen und mein Bedürfnis hätte sich in ein Muss gewandelt!? Für drei Mal Joggen die Woche finde ich jedoch immer und überall die Gelegenheit. So konnte ich mit Diszipliniertheit eine Regelmässigkeit schaffen! Mit der Zeit kamen Stretching, Übungen für den Rücken und im Sommer Schwimmen im See hinzu, so dass sich ein richtiges Ritual entwickelte… und es tat jedes Mal einfach nur gut, so dass ich es bis heute beibehielt!

Nie würde ich an einem Wettstreit teilnehmen, denn ich muss mich gar nicht messen und vergleichen! Bei Wettkämpfen wird aus Spass oft bitterer Ernst, der zur Ausbeutung des Körpers führen kann… Vor allem beim Spitzensport steht zu viel Geld auf dem Spiel, was die Menschen zu unlauteren und gefährlichen Mitteln greifen lässt! Wenn ich laufen gehe, dann achte ich auf meine Tagesverfassung und laufe in meinem Tempo – manchmal habe ich das Bedürfnis mich richtig frei zu laufen und an andern Tagen tut es einfach nur gut draussen gewesen zu sein…

Später begann ich mit Wanderungen die Schweiz zu entdecken. Mit meiner Mutter, Lena, Freunden und auch ab und zu mit Gian erkundigte ich auf Wanderwegen die Schweizer Bergwelt! Nicht nur die Schönheit der Natur, sondern auch ein Gefühl von Freiheit trieb mich zu unzähligen Abenteuern an, die gleichzeitig auch meinen Horizont erweiterten! Draussen in der Natur zu sein sensibilisierte mich auch für die Umwelt und mir wurde mehr und mehr bewusst, dass wir zu unserer Umwelt Sorge tragen sollten… Unser Planet gehört uns nicht, aber wir tragen klar die Verantwortung für unsere Werke und was daraus wird! Und wir sollten uns glücklich schätzen ihn für die kurze Zeitspanne unseres Lebens bewohnen zu dürfen! Deswegen sollten wir unsere Erde nicht für unsere kurzlebigen und egoistischen Zwecke ausbeuten und verschmutzen!

Es ist immer wieder schön in der Natur – in welcher Jahreszeit auch immer! Draussen sein bedeutet für mich nicht nur frische Luft schnappen, sondern auch Tapetenwechsel und Zeit zum Beobachten und zum Nachdenken zu haben… Wenn ich meine Gedanken freilasse, dann treffe ich oft auf geniale Ideen und Lösungen von Problemen. Ich nehme das Jetzt und Hier bewusst wahr, lerne Systeme, Zusammenhänge und Impulse kennen, die vieles über die Vergangenheit und Zukunft aussagen… Manchmal versuche mir vorzustellen, wie es hier wohl vor 500 Jahren ausgesehen hat? Und wie es hier in 50 Jahren aussehen wird? - Werden wir uns mit Hilfe der Technik und Chemie weiterhin als Herrscher des Universums aufführen, so dass alles verbaut und von der Natur nur noch wenig zu sehen sein wird? Oder werden wir die Überbevölkerung im Griff haben, uns wieder der Natur unterordnen und sie als unseren Lebensraum erkennen? Wir könnten so vieles von unsern andern Erdbewohnern, den Tieren und den Pflanzen, lernen, die wir oft gewaltig unterschätzen: Sie nehmen sich nur das, was sie brauchen!
 
 
 
 
 
Daniela Schwendner, danke fürs Korrekturlesen!


 
 
 
 
 
 
 
 
24 - Emma on the move
 

Mental and spiritual movement, flexibility and progress have always been my thing, but as a child I was reluctant to do physical activity and as a teenager I hated sports. So rather grudgingly I took part in the Sunday walks with my family and the daily walks with our dog later on I considered more as a compulsion than a pleasure! At school, sports have never been my favorite subject and I was far too unambitious to be able to motivate myself to records but above all I did not have a clue what all this was about!?

Once Lena came into my life, I felt it necessity to leave the house and go for a walk every day. I put her in the stroller or on the sleigh and off we went exploring all around our village! Perhaps the four walls in which I lived were getting too tight? In any case, those walks in the fresh air always did me good, so that I took them no matter what the weather.

More and more I felt the urge to go outside, to move myself, to push my physical limits and also to expand the borders of ‘my territory'... When Lena later began to regularly go to the play group, it gave me time for myself and I started my regular jogging tours along the lake. After I had acquired some more endurance and stamina, I extended my original 30-minute track and now for more than 20 years I go jogging 3 times a week for 45 minutes each time. I deliberately didn’t want to demand too much of myself and my options and therefore I decided not to go for a run every day... because I would certainly have been stretched to my limits and my need would have turned into a must!? Whereas for going for a run three times a week I will find the time and the opportunity always and everywhere. That’s how I created regularity with discipline! With time I added stretching, exercises for the back and swimming in the lake in the summer, so that a real ritual developed... and it did a world of good every time, so I kept it up until today!

Never would I participate in a contest, because I do not need to measure and compare myself! In competitions fun often turns into deadly seriousness that can lead to the exploitation of the body... especially in top-class sport there is far too much money at stake, which may encourage people to use unfair and dangerous means! When I go for a run I pay attention to my condition on that day and run with my own pace - sometimes I really need to run free and on other days it simply does good having been outside...

Later I started to discover Switzerland with walks and hikes. With my mum, Lena, friends and even from time to time with Gian I explored the Swiss alpine world on trails! Not only the beauty of nature, but also a sense of freedom drove me on to countless adventures that simultaneously also expanded my horizons! Being out in nature sensitized me about the environment and I became more and more aware that we should concern ourselves about our environment... We don’t own our planet but we surely account for our actions and what they will result in! And we should consider ourselves fortunate being able to live on it for the short time of our lives! Therefore, we should not exploit and pollute our Earth just for our short-lived and selfish purposes!

Nature again and again is just beautiful - in whichever season! Being outside for me means not just getting fresh air, but also a change of scenery and to have time to observe and reflect... If I set free my thoughts, then often brilliant ideas and solutions to problems come across. I apperceive the here and now, learn to know systems, correlations and impulses which give a lot of evidence about the past and future... Sometimes I try to imagine what it looked like here 500 years ago? And how it will look like in 50 years? With the help of technology and chemistry, will we still act as the rulers of the universe, so that everything will be obstructed and only few will be seen of nature? Or will we have overpopulation under control, submit ourselves again to nature and recognize it as our habitat? We could learn so much of our other terrestrials, the animals and the plants, which we often underestimate tremendously: They take only what they need!
 
 
 
 
 
Sharon Christie, thanks for helping me not getting lost in translation!